1:87

Galiot

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Produktbeschreibung

Der Ursprung des Begriffs „Galliot“ ist nicht eindeutig geklärt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts taucht die Bezeichnung erstmals auf, allerdings für einen ganz anderen Schiffstyp als den kleinen Küstensegler, der im 17. und 18. Jahrhundert üblich war.

Gallioten waren kleine Handelsschiffe, meist mit einer Takelage aus anderthalb Masten. Auch eine Takelage mit drei Masten kam vor. Der Fockmast stand etwa auf einem Drittel der Schiffslänge, während ein kleiner Besanmast direkt vor der Kajüte im Achterschiff stand. Die Kajüte lag etwas höher als das Deck. Das Schiff hatte einen runden Bug und ein rundes Heck. Die Pinne wurde über die Bordwand des Achterschiffs geführt. Außerdem war das Schiff mit Seitenschwertern ausgestattet.

In dem Werk von Nicolaas Witsen (1641–1717), „Aeloude en Hedendaegsche Scheepsbouw en Bestier“, finden sich Risse und Beschreibungen von Gallioten mit Längen von 65 bis 87 Amsterdamer Fuß.

Es müssen gute, schnelle und seetüchtige Schiffe gewesen sein, denn auch die Marine setzte Gallioten häufig als Avisoschiffe und zur Versorgung ein. Bekannt wurde der Galliot vermutlich vor allem durch Vater und Sohn Van de Velde. Willem van de Velde der Ältere war der erste Marinemaler, der unter Einsatz seines eigenen Lebens Seeschlachten vor Ort in schnellen Skizzen festhielt, um sie anschließend gemeinsam mit seinem Sohn im Atelier zu Gemälden auszuarbeiten. Die Admiralität stellte ihm dafür einen Galliot zur Verfügung.

Der Galliot, den Artitec herausbringt, ist ein Schiff von 65 Amsterdamer Fuß Länge.

 

Eigenschaften

  • Maßstab:1:87
  • Material:Resin, Fotoätzteile und Decals